LKW-Fahrverbot in Deutschland

Betroffen vom Fahrverbot sind:

Lkw´s sind Kraftfahrzeuge, die nach Bauart und Einrichtung zur Beförderung von Gütern bestimmt sind. Es kommt nicht auf die Eintragungen im Kfz-Brief an, sondern auf die tatsächliche Beschaffenheit und Nutzung des Fahrzeugs.

Nicht betroffen vom Fahrverbot sind:


Bezeichnung des Fahrverbotes:

  1. Sonntagsfahrverbot: gilt an allen Sonntagen in der Zeit von 0.00 Uhr bis 22.00 Uhr für das gesamte Streckennetz.
  2. Feiertagsfahrverbot: gilt an den in § 30 III StVO genannten Feiertagen in der Zeit von 0.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Das Verbot gilt ebenfalls für das gesamte Streckennetz der Bundesrepublik Deutschland, soweit es sich nicht um ein regionales Fahrverbot handelt.
  3. Ferienfahrverbot: gilt an allen Samstagen in der Zeit vom 1. Juli bis 31. August in der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr für bestimmte belastete Streckenabschnitte.

Feiertage nach § 30 III StVO:

An allen sonstigen Feiertagen

besteht in Deutschland kein Fahrverbot.

Ausnahmen für das Fahrverbot

Ausnahmegenehmigung

In allen Fällen, in denen nicht bereits eine gesetzliche Ausnahme gegeben ist, sind Ausnahmegenehmigungen erforderlich. Die Ausnahmegenehmigungspraxis wird restriktiv gehandhabt. In Zweifelsfällen sollte Kontakt mit der zuständigen unteren Straßenverkehrsbehörde aufgenommen werden.

Erteilung der Ausnahmegenehmigung

Zuständig sind nach §§ 46, 47 StVO die Straßenverkehrsbehörden, in deren Bezirk die Ladung aufgenommen wird oder die Straßenverkehrsbehörden, in deren Bezirk der Antragsteller seinen Wohnort, seinen Sitz oder seine Zweigniederlassung hat. Bei grenzüberschreitenden Transporten sind Anträge an die für den Grenzübergang zuständige Straßenverkehrsbehörde zu stellen.


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